Ist der Weg das Ziel?

"Das Gefühl der Befriedigung

entstammt der Gewissheit,

auf dem richtigen Weg zu sein",

Mathias Köthe

07. Januar 2017

Ist der Weg das Ziel?

„Es geht nicht darum, sich für das Erreichen eines Zieles aufzuopfern, sondern auch den Weg dorthin als sinnvoll zu erkennen und mit allen Sinnen zu genießen“, schreibt Ferry Fischer, der Gründer des Coaching-Institutes für Führungskräfte und des Mental Centers für Spitzensportler (in Wien) in seinem Buch ‚Im Gleichgewicht zu Spitzenleistungen (1999, S.16).
Leidenschaft für eine Sache ermöglicht es, auch den Weg zu genießen, und nicht nur das Ziel mit positiven Gefühlen zu verbinden.
Zu wissen, was uns begeistert und am meisten motiviert, ist entscheidend, um selbst Hürden und Hindernisse als lohnend zu empfinden und daran wachsen zu wollen.
Sich seine Träume und Visionen in allen Lebensbereichen bewusst zu machen, ist ein wesentlicher Aspekt psychologischer Arbeit.
Der Weg ersetzt nicht die Verwirklichung der Vision. Aber die Verwirklichung einer Vision, die Realisierung eines Zieles, ist nicht die Voraussetzung für Glück. Glück ist das Empfinden, am richtigen Weg zu sein. Die Verwirklichung der Vision ist die Krönung dieses Glücks und damit nie überflüssig. Die Stimmigkeit des Weges ist die unerlässliche Basis, die Erreichung des Zieles der lohnende Höhepunkt.